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Wandvorbereitung vor dem Streichen: Fünf Schritte, die Sie nicht auslassen sollten

Wie lange ein Anstrich hält, entscheidet nicht die Farbe, sondern der Untergrund darunter. Diese fünf Schritte werden am häufigsten übersprungen.

Wandvorbereitung vor dem Streichen: Fünf Schritte, die Sie nicht auslassen sollten

Ein guter Anstrich wird entschieden, bevor der Pinsel in die Hand genommen wird. Wer die folgenden fünf Schritte auslässt, bekommt auch mit der teuersten Farbe binnen zwei Jahren Blasen.

1. Alten Untergrund entfernen

Blasige, kreidende oder fettige Altschichten müssen abgetragen werden. Sonst löst sich der neue Anstrich zusammen mit der losen Schicht darunter.

2. Feuchtequelle finden

Bei Flecken zuerst die Ursache klären: Rohrleck, Durchfeuchtung von der Fassade oder Kondensat? Wird die Quelle nicht gestoppt, versagt der Anstrich an derselben Stelle nach wenigen Monaten.

3. Risse richtig öffnen

Haarrisse lassen sich nicht einfach überspachteln. Der Riss wird V-förmig geöffnet, entstaubt, mit elastischer Masse gefüllt und bei Bedarf mit Gewebeband armiert.

4. Grundierung

Grundiert wird nicht, um Farbe zu sparen, sondern um die Saugfähigkeit anzugleichen. Bei unterschiedlicher Saugfähigkeit entstehen auf derselben Wand Glanzunterschiede.

5. Schleifen und Entstauben

Wird die Spachtelmasse nicht geschliffen und der Staub nicht feucht aufgenommen, bleibt die Oberfläche rau und die Haftung leidet. Genau dieser Schritt wird am ehesten übergangen — und verdirbt das Ergebnis am stärksten.

In Küstenlagen wie Alanya empfiehlt sich zusätzlich eine atmungsaktive, schimmelresistente Farbe. In monatelang geschlossenen Ferienwohnungen bringt allein diese Wahl mehrere Jahre.